Digital Talk: So gelingt die CO₂-Minderung in der Immobilienwirtschaft

Digital Talk: So gelingt die CO2-Minderung in der Immobilienwirtschaft

Beim ersten Digital Talk von AMPEERS ENERGY ging es um Herausforderungen, Lösungsansätze und die konkrete Praxisbeispiele in der Immobilienbranche.  

6 Min. Lesedauer

 Erschienen am 15.12.2021

AMPEERS ENERGY unterstützt Immobilienunternehmen dabei, die Dekarbonisierung des Portfolios möglichst einfach, eigenständig und profitabel umzusetzen. Im Digital Talk am 10. Dezember sprachen wir mit Unternehmen, die als Macher in der Branche aktiv sind, über ihre Erfahrungen und Tipps, wie dies gelingen kann. Mehr als 170 Zuschauende nahmen an dem Live Stream teil und zeigten mit ihren spannenden Fragen im Chat wie groß das Interesse, aber auch der Informationsbedarf ist.

Teilnehmer waren Thomas Hummelsbeck, Geschäftsführer der Rheinwohnungsbau (RWB) und Markus Metzler, Leiter des Bereichs Energie & Nachhaltigkeit der österreichischen Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) sowie Bernd Beierkuhnlein, verantwortlich für strategisches Innovationsmanagement der GC Gruppe. Sie zeigten in konkreten Praxisbeispielen, wie sie aus notwendigen Maßnahmen zur Dekarbonisierung CO2-Minderungsprojekte mit Rendite gestalten. Durch das Gespräch führte Dr. Jörg Kruhl, CMO bei AMPEERS ENERGY.

Der Einsatz von Sektorenkopplung in wiederholbaren und skalierbaren Projekten sind der Schlüssel für eine profitable Dekarbonisierung.

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Danke, dass Sie dabei waren

Wir bedanken uns bei Thomas Hummelsbeck, Markus Metzler und Bernd Beierkuhnlein, dass Sie offen und mit einem gemeinsamen Ziel vor Augen diskutiert haben. Wir freuen uns, dass dem Thema CO2-Minderung in der Immobilienwirtschaft eine angebrachte Brisanz beigemessen wurde. Das Gespräch hat gezeigt, wie viel Unterstützung und kluge Ideen jetzt gefragt sind.

Sie möchten sich weiterunterhalten? Schreiben Sie uns: info@ampeersenergy.de 

 

Neue Geschäftsmodelle machen Klimaschutz für Immobilienunternehmen attraktiv

Neue Geschäftsmodelle machen Klimaschutz für Immobilienunternehmen attraktiv

6 Min. Lesedauer

von Dr. Jörg Kruhl, CMO AMPEERS ENERGY 
Erschienen am 06.12.2021

Jetzt ist es an der Zeit für Immobilienunternehmen zu handeln, um auf den Zielpfad Klimaneutralität 2045 zu gelangen. Das haben Sie sicher auch wie viele andere Unternehmen erkannt und planen, die CO2-Emissionen ihrer Liegenschaften zu reduzieren.

Doch die niedrige Sanierungsrate bei den Mehrfamilienhäusern von 1 % spiegelt den Tatendrang keineswegs wider. Wie kommt es also, dass sich zahlreiche Wohnungsunternehmen in ihren Sanierungsmaßnahmen nach wie vor zurückhalten?

Die meisten haben Bedenken, dass die Methoden, die sie anwenden, unwirtschaftlich sind. Nicht ganz unberechtigt: Fassadendämmung kann, als Beispiel, eine Amortisationszeit von mehr als 20 Jahren aufweisen.

Immobilienunternehmen investieren oft große Beträge in die Sanierung, die sich später aber nicht auszahlen. Anreize für eine attraktive Modernisierung ihres Gebäudebestandes scheinen zu fehlen. Viele Unternehmen fragen sich daher, wie sie notwendige Investitionen so umsetzen können, dass sich eine tragfähige Rendite einstellt.

Dabei ist der wirtschaftliche Rahmen, in dem sie sich bewegen können, viel breiter als nur der Blick auf die Investitionen in Dämmung und neue Heizungsanlagen.

Vorsicht vor kommenden Kostensteigerungen

Auf der einen Seite ist davon auszugehen, dass Vermieter an den Kosten aus der Bepreisung von CO2-Emissionen beteiligt werden. Bis 2026 werden die CO2-Preise auf 55 bis 65 Euro je Tonne ansteigen und langfristig muss gar mit deutlich höheren CO2-Preisen gerechnet werden. Die CO2-Emissionen werden damit zu einem relevanten Kostenfaktor, der voraussichtlich erheblich ansteigt. Entsprechend wächst der Handlungsdruck.

Immobilienunternehmen müssen auf der anderen Seite von Lieferengpässen für das Material und fehlendem Fachpersonal ausgehen. So kommt es, aufgrund der weltweit hohen Nachfrage, beispielsweise bei Photovoltaikmodulen zu längeren Lieferzeiten und zu steigenden Preisen. Die Situation kann sich noch weiter verschärfen, je mehr Unternehmen sanieren.

Für Immobilienunternehmen bedeutet dies, dass sowohl die Kosten für Ihre CO2-Emissionen steigen als auch die Preise für energetische Sanierungen. Im Vorteil sind also die Unternehmen, die heute mit der Umsetzung starten und die Emissionen in ihrem Bestand frühzeitig reduzieren.

Klimaschutz als Geschäftsmodell, nicht als Kostenfaktor begreifen

Wenn CO2-Emissionen Ihre Kosten zusätzlich in die Höhe treiben, lohnt es sich langfristig die Frage zu stellen, nicht nur wann, sondern wie saniert werden kann. Wie können Klimaschutzmaßnahmen wirtschaftlich sein?

Die Antwort ist die Integrierte Energieerzeugung mit erneuerbaren Energien für die Strom-, Wärmeversorgung und MobilitätBereits ab einem CO2-Preis von 25 EUR/t liegt dieser Ansatz wirtschaftlich im Vorteil, im Vergleich zur einzelnen Betrachtung der Verbrauchssektoren.

Für die Immobilienwirtschaft wird diese ganzheitliche Betrachtungsweise der Energieerzeugung und -nutzung zu einem neuen Geschäftsfeld. Sie kann Erträge auf mehreren Wegen erwirtschaften: Ob sie Strom an die Mieter verkaufen (Mieterstrom), Strom ins Netz einspeisen und Erlöse erzielen, oder günstigen Strom für die Wärmepumpe und für Ladesäulen nutzen. Hinzu kommen Einsparungen oder Erlöse durch ein intelligentes Energiemanagement, die dem Versorger der Liegenschaft zugutekommen.

So wird die Energieversorgung ihrer Liegenschaften zu einem neuen, rentablen Geschäftsfeld. Immobilienunternehmen übernehmen die vollständige Energieversorgung der Gebäude, von der Erzeugung, über die Beschaffung von Reststrommengen, bis zur Vermarktung von Strom, Wärme und Mobilität. Damit werden die Investitionen in die Sanierung oder die intelligente Steuerung im Neubau zum Business Case.

Mit dieser neuen Rolle profitieren Vermieter als Investor von ihren Maßnahmen zur CO2-Minderung und das bisher hemmende Mieter-Investoren-Dilemma löst sich auf.

 

Klimaschutz wird profitabel – mit erneuerbaren Energien und Sektorenkopplung

Klimaschutz wird profitabel – mit erneuerbaren Energien und Sektorenkopplung

6 Min. Lesedauer

von Dr. Jörg Kruhl, CMO AMPEERS ENERGY 
Erschienen am 19.11.2021

Es ist ein sehr ambitioniertes Ziel, den Gebäudebestand bis 2045 zu dekarbonisieren. Mindestens so ambitioniert ist es, bereits 2030 die Zielmarke von nahezu 50% Reduktion zu erreichen. Beim Blick auf die bisherigen Ansätze scheint dies kaum erreichbar zu sein. Dennoch steht die Wohnungswirtschaft hinter dem Ziel und setzt sich dafür ein, diese zu erreichen. Die Umsetzung muss jedoch wirtschaftlich und sehr effektiv möglich sein. Denn die Zeit drängt, und die Ressourcen zur Umsetzung sind begrenzt. Der folgende Beitrag zeigt einen Lösungsansatz auf Basis einer integrierten Betrachtung von Erneuerbaren Energien, Strom, Wärme und Mobilität.

 

Nutzung Erneuerbare Energien als wichtigste Voraussetzung 

Erneuerbare Energien sind die wichtigste Grundlage für eine klimaneutrale Energieversorgung und für einen klimaneutralen Gebäudebestand. Sie ermöglichen eine wirtschaftliche Reduzierung der CO2-Emissionen von Gebäuden, ohne Mehrkosten für Mieter zu verursachen – im Gegenteil.

Gebäude bieten beispielsweise mit ihren Dachflächen ein großes Potential für die Erzeugung von Strom mit Photovoltaikanlagen. Die Autoren des Handbuch Klimaschutz gehen, nach einer Untersuchung von verschiedenen Quellen, von einem Potential von 200 GW installierter Leistung an Photovoltaikanlagen aus. Hinzu können noch 100 GW Photovoltaik an Fassaden kommen. Bis heute sind in Deutschland insgesamt 58 GW installiert.

Eine Volleinspeisung des Stroms in das Verteilnetz, wie sie in den vergangenen Jahren die Regel war, ist bereits heute nicht mehr sinnvoll. Sie sorgt zwar insgesamt für einen sauberen Strommix, ist aber, angesichts der weiter sinkenden Einspeisevergütung, nicht mehr wirtschaftlich. Sie trägt zudem auch nicht zur Dekarbonisierung der einzelnen Liegenschaft bei. Vielmehr sollte die preiswert erzeugte, CO2-freie Energie eingesetzt werden, um den teureren Bezug aus dem öffentlichen Netz zu substituieren. Denn der Schlüssel für Emissionsminderung und Wirtschaftlichkeit der Versorgung liegt in der Maximierung des Eigenverbrauchs lokal erzeugter erneuerbarer Energie.

Um den lokal erzeugten Strom – ob aus PV oder KWK – möglichst optimal zu nutzen, ist ein integrierter Ansatz notwendig, der das Angebot und den Bedarf in den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität gemeinsam betrachtet („Sektorenkopplung“). Denn im Regelfall können vom erzeugten Solarstrom – je nach Randbedingungen in der Liegenschaft – nur 30-50 % durch elektrische Anwendungen verbraucht werden. Durch den Einsatz von elektrischen Wärmepumpen, kann ein erheblicher Teil des verbleibenden Solarstroms zur regenerativen Wärmeerzeugung eingesetzt werden. Ähnlich verhält es sich mit der Elektromobilität. Die Einbeziehung dieser Verbrauchsarten bietet die Möglichkeit zur Speicherung CO2-freier Energie, sowie Potentiale im Lastmanagement durch eine Flexibilität des Beladens und Entladens, wodurch die Kosten weiter reduziert werden können.

So entstehen für die Immobilienbranche neue Geschäftsmodelle mit Mieterstrom, Energieeinsparung und E-Ladesäulen, die ermöglichen die CO2-Minderung profitabel zu gestalten.  

 

Gemeinsame Planung der Sektoren für eine optimale Nutzung  

Dieser integrierte Ansatz muss aber bereits in der Konzeptentwicklung eines Modernisierungsprojektes oder eines Neubaus berücksichtigt werden. Dann entdecken Immobilienunternehmen das Potential dieser Betrachtungsweise und der Wirtschaftlichkeit, die sich daraus ergibt. Gut informiert können sie die richtigen Entscheidungen treffen.

Diese Planung erfordert geeignete Tools, z.B. eine Softwarelösung, die sämtliche technischen und wirtschaftlichen Parameter berücksichtigen und die Liegenschaft im optimierten Betriebsmodus simulieren kann. Mit der Hilfe solcher Softwarelösungen können Planer die integrierten Lösungen entwickeln, Anlagen dimensionieren und später den Betrieb mit Überwachungen und Abrechnungen optimiert durchführen.

Diese Tools ermöglichen zudem die Entwicklung von standardisierten Konzepten, die einfach und in einer hohen Geschwindigkeit umsetzbar sind. Konzepte für einzelne Liegenschaften ermöglichen eine Blaupause für integrierte Lösungen, um sie bei weiteren Gebäuden und Quartieren im Portfolio wiederholen zu können und nicht jedes Projekt zu einem Unikat zu machen. Nur so kann die Dekarbonisierung des Gebäudesektors in der notwendigen Geschwindigkeit erreicht werden. Immerhin sprechen wir von einer Verdrei- oder gar Vervierfachung der Modernisierungsrate gegenüber heute.  

  

Betrieb optimieren und Potentiale nutzen 

Über die Planung und Realisierung hinaus ist es natürlich wichtig den laufenden Betrieb des integrierten Systems kontinuierlich zu optimieren, um dann in der Realität tatsächlich den Eigenverbrauch zu maximieren und die Lasten von Erzeugung und Verbrauch zu steuern.  

Zur Optimierung des Betriebs einer sektorenübergreifenden Energieversorgung gehört insbesondere die tägliche Prognose der zu erwartenden Stromerzeugung aus einer Photovoltaikanlage, aber auch der Charakteristik des Bedarfs von Verbrauchern wie E-Fahrzeugen. Sie ermöglicht dann die Einsatzplanung von steuerbaren Verbrauchern, wie Wärmepumpen und Elektrofahrzeugen. Das traditionelle Energiemonitoring, z.B. gemäß ISO 50 001, wird den heutigen Anforderungen nicht mehr gerecht.  

 

Lösungen für eine schnelle Dekarbonisierung sind vorhanden 

Geeignete Softwarelösungen helfen also, den Immobilienbestand und Neubauten klimafreundlich und wirtschaftlich zu planen und zu betreiben. Wichtig ist das Zusammenspiel aller Verbraucher und Erzeuger, um die CO2-freien und preiswerten Energiemengen in der Liegenschaft optimal nutzen zu können. Der Schlüssel sind intelligente, Sektoren übergreifende Steuerungssysteme. 

Solche Lösungen sind vorhanden und helfen in wiederholbaren, standardisierten Lösungen, die Konzepte in die Praxis umzusetzen.

AMPEERS ENERGY Team Event 2021

AMPEERS ENERGY Team Event 2021: Intelligentes Quartier auf 2x2 Metern

Innerhalb eines Tages haben wir gemeinsam als Team ein intelligent gesteuertes Quartier aufgebaut: vom Hoch- und Tiefbau bis zur Software. Die Idee: Ein holistisches Verständnis für unser Wirken gewinnen. Das Resümee: Wir hatten fast vergessen, was man mit viel Spaß in der persönlichen Zusammenarbeit erreichen kann.

3 Min. Lesedauer

von Julia Buchterkirchen, Marketing Managerin

erschienen am 20. August 2021 

Getestet und geimpft haben wir letzte Woche in München unsere Köpfe über Modellwelten und Schaltkreisen zusammengesteckt. Es wurde fleißig gekleistert, gelötet, gecodet. Die Challenge: Innerhalb eines Tages ein intelligent gesteuertes Quartier umsetzen – hands-on, auf 2×2 Metern. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 

Team Tief- und Hochbau: Kleinteilige Quartiersumsetzung

 

Team Elektrotechnik: PV, Wasserstoff, Widerstände

 

Team Software: IoT und smarte Algorithmen

 

Das Große Ganze: Holistisches Arbeiten

 

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Fotos: © FRAME BY FRAME
 
 

AMPEERS ENERGY realisiert intelligente Energiegesteuerung für das Wiener Quartier VILLAGE IM DRITTEN

AMPEERS ENERGY realisiert intelligente Energiesteuerung für das Wiener Quartier VILLAGE IM DRITTEN

AMPEERS ENERGY, der SaaS-Spezialist für die sektorenübergreifende und intelligente Energieoptimierung von Immobilien, stellt zusammen mit der ARE Austrian Real Estate und Wien Energie das Energiekonzept des VILLAGE IM DRITTEN vor. Das Quartier im Herzen von Wien wird in den kommenden fünf Jahren errichtet und ist aktuell eines der größten Neubauprojekte in der österreichischen Hauptstadt. Zentrales Element ist ein baufeld- und sektorenübergreifendes Energiekonzept, mit dem das Quartier nahezu CO2-neutral betrieben werden soll. Hierdurch ist es der ARE möglich, die Dekarbonisierung des eigenen Portfolios weiter erfolgreich voranzutreiben. Die Grundsteinlegung ist für das 3. Quartal 2022 geplant.

3 Min. Lesedauer

von AMPEERS ENERGY, München, 3. August 2021

Mitten in Wien liegt der 3. Bezirk. Dort entsteht mit dem VILLAGE IM DRITTEN in den nächsten Jahren eines der nachhaltigsten und innovativsten Immobilienprojekte Europas. Es besteht aus 1.900 Wohnungen und ist rund elf Hektar groß. 250.000 qm Bruttogeschossfläche sollen auf 22 Baufeldern entstehen. Neben 190.000 qm Wohnfläche bietet das Quartier 40.000 qm Gewerbefläche. Dazu kommen noch 20.000 qm für Schuleinrichtungen und Kinderbetreuung.

Dabei wird die Energieversorgung im Quartier gemeinsam von ARE, Wien Energie und AMPEERS ENERGY entwickelt und betrieben. Die Software-Lösungen von AMPEERS ENERGY sind dafür verantwortlich, dass das gesamte Quartier sektoren- und baufeldübergreifend optimiert betrieben wird.

Village im Dritten
Gelände VILLAGE IM DRITTEN, Juli 2021. Foto: © NTERTAINMENT
Village im Dritten
Gelände VILLAGE IM DRITTEN, Juli 2021. Foto: © NTERTAINMENT

Rückgrat des Betriebs ist das Quartiers-Energiemanagement-System AE District Manager, welches eine selbstlernende KI-basierte Betriebsführung bietet und darüber eine kontinuierlich optimierte Bewirtschaftung des Quartiers ermöglicht. Der lokal erzeugte Strom der PV-Anlagen kann so innerhalb des gesamten Stadtquartiers optimal genutzt werden, so dass gleichermaßen Kosten gespart und CO2 reduziert werden.

„Der Gebäudesektor ist weltweit für 30 Prozent des gesamten CO2-Ausstoßes verantwortlich. Gemeinsam mit Wien Energie und dem Digitalisierungs-Startup AMPEERS ENERGY werden wir das VILLAGE IM DRITTEN durch eine Kombination von Geothermie, Photovoltaik und Fernwärme sowie einer optimierten Anlagensteuerung in höchstem Maße ökologisch betreiben. Damit setzen wir unseren Kurs zur Dekarbonisierung und weitestgehend klimaneutralen Energieversorgung unserer Liegenschaften fort. AMPEERS ENERGY ist dafür ein idealer Partner“, sagt ARE CEO Hans-Peter Weiss.

Ein wichtiger Baustein zur Reduktion der CO2-Emissionen ist die Integration erneuerbarer Energien. Um den Strombedarf im Quartier zu decken, werden daher auf den Dächern Photovoltaikanlagen installiert. Der so erzeugte Ökostrom wird durch die sektorenübergreifende Optimierung unter anderem zum Betrieb der Wärmepumpen genutzt, die das Quartier im Winter mit Wärme versorgen und in den Sommermonaten zur Temperierung der Immobilien dienen.

Pro Baufeld wird eine gemeinschaftliche Erzeugungsanlage realisiert, worüber sowohl Mieterstromkonzepte umgesetzt als auch die Wärmepumpen der Baufelder mit Strom versorgt werden. Der AE Local Supplier ermöglicht es den Betreibern die Energielieferung an die Mieter einfach abzurechnen. Die intuitive Nutzeroberfläche und die umfassenden Reporting-Möglichkeiten machen den AE Local Supplier zur passenden Anwendung für sowohl kleine als auch komplexe Mieterstromprojekte wie etwa das VILLAGE IM DRITTEN.

„Das Projekt VILLAGE IM DRITTEN ist aus zweierlei Sicht ein großer Meilenstein. Zum einen ist es für uns das erste große Neubauprojekt in Österreich, das wir in Zusammenarbeit mit Immobilienwirtschaft und EVU realisieren und zum anderen demonstrieren wir gemeinsam mit der ARE, wie die Dekarbonisierung der Immobilienwirtschaft einfach und profitabel umgesetzt werden kann. Weitere Projekte mit dem Team der ARE werden folgen“, fasst Dr. Karsten Schmidt, CEO von AMPEERS ENERGY, das Projekt in Wien zusammen.

Village im Dritten
© Superblock ZT GmbH
Village im Dritten
© Superblock ZT GmbH

ARE Austrian Real Estate
Die ARE Austrian Real Estate, kurz ARE, ist einer der größten Immobilieneigentümer in Österreich. Das Portfolio umfasst 565 Büro-, Wohn- und Gewerbeliegenschaften mit rund 1,7 Millionen Quadratmetern vermietbarer Fläche. Der Verkehrswert des Bestandes beträgt rund 3,3 Milliarden Euro. Die Entwicklung attraktiver Stadtteile mit durchdachter Infrastruktur zählt zu den Kernkompetenzen der ARE. Ziel ist es gemeinsam mit Partnern und Stakeholdern Wohnquartiere zu realisieren, die den Ansprüchen der Zukunft gerecht werden. Die ARE ist eine 100%-Tochter der BIG (Bundesimmobiliengesellschaft).

WIEN ENERGIE
Wien Energie ist der größte regionale Energieanbieter Österreichs. Das Unternehmen versorgt zwei Millionen Menschen, rund 230.000 Gewerbeanlagen, industrielle Anlagen und öffentliche Gebäude sowie rund 4.500 landwirtschaftliche Betriebe in Wien, Niederösterreich und Burgenland mit Strom, Wärme, Kälte, Elektromobilität und Telekommunikation. Die Strom- und Wärmeproduktion stammt aus erneuerbarer Energie wie Sonnen-, Wind- und Wasserkraft sowie Biomasse, Abfallverwertung und Kraft-Wärme-Kopplung. Wien Energie setzt stark auf dezentrale Erzeugung, Energiedienstleistungen und Innovation. Wien Energie ist ein Unternehmen der Wiener Stadtwerke-Gruppe.

PRESSEKONTAKT
Julia Buchterkirchen, AMPEERS ENERGY GmbH j.buchterkirchen@ampeersenergy.de, +49 (0) 89-215 367 985 

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