Mieterstrom – Lösung und Chance für die Immobilienwirtschaft

Mieterstrom – Lösung und Chance für die Immobilienwirtschaft

Lokal, profitabel, selbstständig umgesetzt: Die dezentrale Lösung zum Klimaschutz

6 Min. Lesedauer

6 Min. Lesedauer

von Dr. Karsten Schmidt, Autor
Erschienen am 29.04.2020

von Dr. Karsten Schmidt, Autor
Erschienen am 29.04.2020

1. Der Gebäudesektor muss jetzt im Klimaschutz tätig werden

Im Jahr 2018 wurden im Sektor „Gebäude“ 117 Millionen Tonnen CO2 Emissionen erzeugt. Hierzu zählen die Immobilien der privaten Haushalte sowie von Gewerbe, Handel und Dienstleistern. 117 Millionen Tonnen sind dabei nur die direkten Emissionen, hauptsächlich produziert durch Verbrennungsprozesse in Gebäuden für Raumwärme und Warmwasser, und entsprechen etwa 14% der gesamten Treibhausgasemission in Deutschland. Berücksichtigt man zudem die indirekten Emissionen, die für die Strom- und leitungsgebundene Wärmeversorgung des Gebäudebereichs in der Energiewirtschaft anfallen, ist der Anteil des Gebäude­sektors an den Emissionen etwa doppelt so hoch.

Deutschland verfügt somit noch über erhebliches Einsparpotential, wenn es um die CO2 Reduktion im Gebäudesektor geht.

Das sieht auch Bundesumweltministerin Svenja Schulze so. Im aktuellen BMU Bericht zu den deutschen Treibhausgasemission 2019 sieht man eine Gesamtfreisetzung von 805 Millionen Tonnen CO2. Das ist ein Rückgang von rund 54 Millionen Tonnen und somit stolzen 6,3% der Emissionen im Vergleich zum Vorjahr. Gründe für diesen Rückgang sieht die Bundesumweltministerin unter anderem in dem erfolgreichen Ausbau der regenerativen Energien und dem Abschalten erster Kohlekraftwerke. Während sie die Ergebnisse in der Energiewirtschaft ausdrücklich lobt, sieht sie noch wesentliche Potentiale im Verkehr und im Immobiliensektor.

Bis 2030 will Deutschland seine Emissionen laut Klimaschutzgesetz um mindestens 55 Prozent mindern. Gerade für die Immobilienbranche birgt dies eine gewaltige Chance: Sie kann einen erheblichen Beitrag zum Erreichen der Klimaschutzziele leisten und gleichzeitig ein neues profitables Geschäftsmodell für sich aufbauen.

Die Lösung heißt Mieterstrom.

Um » Mieterstrom« genauer zu erklären, werfen wir einen Blick auf die Immobilienwirtschaft, ihre Situation am Energiemarkt, den Herausforderungen, denen sie gegenübersteht und welche Lösungen es für sie gibt.

2. Die sinkende Einspeisevergütung

Solarstrom in Deutschland ist bereits eine Erfolgsgeschichte. Heute in 2020 liefern mehr als 1,7 Millionen PV-Anlagen rund 9% des in Deutschland produzierten Stroms – und der Anteil der Photovoltaik an der Stromerzeugung steigt kontinuierlich weiter. Doch bei Betrachtung der Eigentümerstruktur der Photovoltaikanlagen in Deutschland zeigt sich, dass die Immobilienbranche (hier anteilig in Gewerbe vertreten) hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibt.

Abbildung: Anteile der Eigentümer an der Ende 2016 betriebenen PV-Kraftwerksleistung[1]

Mit einer konsequenten Erschließung verfügbarer und bislang ungenutzter (Dach-)Flächen würde die Immobilienbranche, das Thema Solarstrom auf die nächste Stufe heben. Doch die erzielbaren Renditen volleinspeisender PV-Anlagen schrumpfen aufgrund der sinkenden Einspeisevergütung, was die Investitionen von Immobilienunternehmen in Solarenergie bremst.

Die Einspeisevergütung für PV-Strom sinkt schneller als bei jeder anderen regenerativen Energiequelle, in den letzten 15 Jahren ca. 80% bei Kleinstanlagen und 90% bei Anlagen mittlerer Größe. Die Gründe dafür sind die rückläufigen staatlichen Subventionen, die in den 90er und frühen 2000er Jahren gezahlt wurden, um das Thema Solarenergie schnellstmöglich voranzutreiben. Nun muss die Produktion von PV Anlagen nicht mehr in einem solchen Ausmaß gefördert werden, da sie durch Effizienzsteigerung und Kostenreduktion bei der Fertigung wesentlich kostengünstiger abläuft, als noch vor 20 Jahren.[1] Aufgrund der Erfahrungskurveneffekte.[2] der Hersteller gingen die staatlichen Subventionen seit 2014 stetig zurück und der Energiemarkt sieht sich mit einer sinkenden Einspeisevergütung konfrontiert.

 [4] EEG-Vergütung für PV-Strom nach dem Datum der Inbetriebnahme des Kraftwerks, mittlere Vergütung in den Ausschreibungen der Bundesnetzagentur, Strompreise und durchschnittliche Vergütung für PV-Strom

Der Energiemarkt ist im Wandel. Ab Sommer 2020 wird die Rendite einer volleinspeisenden PV-Anlage zwischen 3% und 3,5% liegen und tendenziell weiter sinken. Im Vergleich zum diesem klassisch netzorientierten Geschäft mit sinkenden Erlösen bei Volleinspeisung und steigenden Strompreisen wird mittelfristig ein Verbraucher-/ Quartiersorientiertes Geschäft mit günstig und lokal erzeugten, erneuerbaren Energien immer profitabler.

3. Mieterstrom – die nachhaltige Lösung mit höherem Profit

Mieterstrom ist die Antwort auf die Frage, wie man erneuerbare Energien wirtschaftlich profitabel in das Immobilienportfolio integrieren kann. Die Eigennutzung, sprich die Vermarktung, des lokal produzierten Stroms an die Kunden des Immobilienunternehmens (z.B. Mieter) wird zunehmend lukrativer.

Mieterstrom kann, wenn er effizient umgesetzt wird, im Vergleich zu einer volleinspeisenden Anlage eine ca. dreimal höhere Rendite erbringen.

Die Immobilienwirtschaft hat zusätzliche Einnahmen, da sie neben Wärme und Mietraum nun auch Strom anbietet. Der Wert der Immobilie steigt nachhaltig durch die Ausstattung mit innovativer Technologie. Mieter bekommen ihren lokal produzierten Mieterstrom, der nicht nur nachhaltig, sondern verglichen mit Strom vom öffentlichen Netz auch günstiger ist. Sie bekommen eine erlebbare, regenerative Energiequelle – ein regionales, grünes Produkt.
Und nicht zuletzt wird der Umwelt Gutes getan. Dadurch, dass es für die Immobilienwirtschaft profitabel ist, die vorhandene ungenutzte Fläche zum Ausbau regenerativer Energien bereitzustellen, nimmt damit der Anteil der erneuerbaren Energien an der Energieversorgung zu und man hat einen unmittelbaren positiven Effekt auf die CO2 Reduktion. Mieterstrom ist ein Gewinn für alle Beteiligten und die profitable Möglichkeit für den Gebäudesektor seinen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele zu leisten.

Den für Mieterstrom nötigen Kundenzugang hat die Immobilienbranche bereits. Gängige Geschäftsmodelle wie die, neben dem Mietvertrag noch weitere Dienstleistungsverträge, zum Beispiel über Nebenkosten oder ein Telekommunikationsangebot, anzubieten, haben sich bereits bewährt – und können sogar noch ausgeweitet werden. Ein Energieversorgungsvertrag zusätzlich abzuschließen ist einfach und kein großer vertrieblicher Mehraufwand.

4. Die „Herausforderungen“ von Mieterstromprojekten

Jetzt stellt sich die Frage, warum noch nicht alle Immobilienbesitzer Mieterstromprojekte durchführen, obwohl die zu erwartende Rendite doch nachweislich höher ist. Das hängt unserer Erfahrung nach mit zwei (vermeintlichen) Problemen zusammen. Einerseits fürchten Immobilienunternehmen einen Verlust des Gewerbesteuerprivilegs durch die Inbetriebnahme einer Mieterstromanlage. Gemäß § 9 Nr. 1 Satz 2 GewStG sparen Immobiliengesellschaften Gewerbesteuern, wenn sie ausschließlich eigenen Grundbesitz verwalten und nutzen.

Darüber hinaus besteht schlichtweg die Angst vor dem Ungewissen. Stromversorgung ist ein komplett neues und vermeintlich komplexes Geschäftsfeld. Die meisten Wohnungswirtschaftsunternehmen haben jahrelange Expertise in der Bereitstellung von Mietraum und Wärme, sowie die Abrechnung der Selbigen. Der Einstieg in den Stromvertrieb wäre Neuland und so herrscht Vorsicht und Zurückhaltung bei dem Thema Einrichtung und Inbetriebnahme einer Mieterstromanlage. Es gibt Fragen zur Messinfrastruktur und Messwerterfassung. Wie werden die neuen, kleinteiligen, dezentralen Prozesse erfasst, abgerechnet und den zuständigen Behörden gemeldet?

Das fehlende energiewirtschaftliche und mieterstromspezifische Know-how kombiniert mit der Angst vor dem Verlust des Gewerbesteuerprivilegs schreckt viele Immobilienunternehmen bei der Umsetzung von Mieterstrom ab.

5. Die Lösungen für die einfache Umsetzung von Mieterstrom

Doch selbstverständlich gibt es für diese „Herausforderungen“ die passenden Lösungen.

Es gibt diverse Möglichkeiten, damit Immobilienunternehmen Mieterstromprojekte durchführen können, ohne gleichzeitig ihre Gewerbesteuerbefreiung zu riskieren.
Eine Möglichkeit ist die Kooperation mit einem Energieversorgungsunternehmen (EVU)/ Energiedienstleister (EDL). In diesem kooperativen Ansatz wird das gesamte Mieterstromangebot von einem beauftragten EVU/EDL umgesetzt. Alternativ dazu kann das Immobilienunternehmen Mieterstrom natürlich auch in Eigenregie durchführen, indem es das Thema mit einem eigens gegründeten Energieversorgungsunternehmen umsetzt. Dieses Tochterunternehmen kann die Energieversorgung für die eigene Immobilie betreiben, da die Gewerbesteuer nur im Tochterunternehmen anfällt.

Da ein etwaig „drohender Gewerbesteuerverlust“ besondere Aufmerksamkeit verdient, wird im kommenden Blogbeitrag der Fokus auf die juristischen und technischen Feinheiten bei den „Herausforderungen und Lösungsansätzen zum Thema Mieterstrom“ gelegt. In einem Podcast bespricht AE-Mitgründer Karsten Schmidt mit dem Experten in Sachen Energierecht Peter Mussaeus von PwC Legal alle Fragen, die sich zum Thema stellen.

Somit bleibt als Haupthindernis nur noch das energiewirtschaftliche „Neuland“ aus Sicht der Immobilienwirtschaft bestehen. Vielen Unternehmen sehen in Mieterstromprojekten nur die komplexen und kleinteiligen Aufgaben (wie die Bilanzierungen der Mengen für den Herkunftsnachweis, die Stromsteuermeldungen an das Hauptzollamt oder das Controlling der EEG relevanten Mengen).  Um die Wirtschaftlichkeit dieser kleinteiligen Aufgabe zu gewährleisten, muss man auf die einzelnen Spezifika eingehen und in der Kalkulation berücksichtigen. Manuelle Abrechnungen, wie beispielsweise mit MS Excel, sind aufgrund der Kleinteiligkeit äußerst aufwändig. Man könnte behaupten ein Mieterstromprojekt sei ein eigener Mikrokosmos.

6. Das Möglichmachen von Mieterstromprojekten

Und genau hier setzen wir als AMPEERS ENERGY an.

Denn wir haben eine vollautomatisierte Softwarelösung, den AE Local Supplier, der die Abrechnung von Mieterstromprojekten nicht nur skalierbar macht, sondern auch alle energiewirtschaftlichen Prozesse End-to-End unterstützt. Er ist die energiewirtschaftliche Kompetenz, die Mieterstromprojekte automatisiert und für jeden einfach umsetzbar macht.

Der Local Supplier, ist fokussiert auf Mieterstromprojekte. Er wird für die jeweiligen Unternehmen individuell angepasst und ist anschließend in der Lage, die kleinteiligen Prozesse in allen Mieterstromprojekten weitgehend automatisiert umzusetzen.

Der Local Supplier ermöglicht, dass der Kunde durch das Thema Mieterstrom geführt wird, ohne sich selbst bis ins letzte Detail damit auskennen zu müssen. Man kann einfach mit der anwenderfreundlichen Software arbeiten und ganze Mieterstromprojekte realisieren. Die Software übernimmt die komplette administrative Seite von Mieterstromprojekten, z.B.  Wechselprozesse, Bilanzierung, Abrechnung der Erzeugungsanlagen und Endkunden und auch das Forderungsmanagement.

Viele Unternehmen haben ihre funktionierenden Bestandssysteme, wie Buchhaltungssysteme oder CRM-Kundenmanagementsysteme für die Stammdaten ihrer Kunden und möchten nur äußerst ungern ein Parallel-System dazu aufbauen. Dies ist bei unserer Lösung nicht notwendig. Wir sind systemoffen und integrieren uns als Plug-in zu den Bestandssystemen, ohne diese ersetzen zu wollen.

Somit wird es jedem Immobilienunternehmen möglich, die Vorteile von Mieterstrom zu nutzen und eine attraktive Rendite zu erwirtschaften.
Dank unseres Partnernetzwerkes und unserer Energieexpertise haben wir zu allen Fragen der Infrastruktur, Software oder Finanzierung eine Antwort und Experten, die sich der Sache annehmen können (Rundum-Sorglos-Service).

Aus unserer Sicht ist die Immobilienwirtschaft prädestiniert dafür in den Vertrieb von Mieterstrom einzusteigen. Wenn die riesigen Potentiale intelligent genutzt werden, dann hat die Immobilienwirtschaft nicht nur ein neues, lukratives Geschäftsmodell, sondern sie leistet zudem einen entscheidenden Beitrag für das voranschreiten der Energiewende und eine grünere Zukunft.

Let´s make decentralized business profitable! 

[1] https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/aktuelle-fakten-zur-photovoltaik-in-deutschland.pdf

[2] https://www.baulinks.de/webplugin/2010/1689.php4

[3] Das Konzept besagt, dass die inflationsbereinigten (realen) Stückkosten konstant sinken, wenn sich die kumulierte Ausbringungsmenge (Produktionsmenge) erhöht. Typischerweise sinken die Kosten um 20 bis 30 % bei einer Verdoppelung der kumulierten Ausbringungsmenge.

[4] Quelle Fraunhofer ISE: https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/aktuelle-fakten-zur-photovoltaik-in-deutschland.pdf

B2 Tenant flow – the great opportunity of the real estate industry EN

Tenant flow - the great opportunity of the real estate industry

Local, profitable, independently implemented: The decentralized solution for climate protection 

6 min. reading time

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by Dr. Karsten Schmidt, author
Published on 29.04.2020

by Dr. Karsten Schmidt, author
Published on 29.04.2020

1.The building sector must now become active in climate protection

In 2018, 117 million tonnes of CO2 emissions were generated in the „buildings“ sector. This includes the real estate of private households as well as commercial, retail and service providers. 117 million tonnes are only the direct emissions, mainly produced by combustion processes in buildings for space heating and hot water, and correspond to about 14% of the total greenhouse gas emissions in Germany. If indirect emissions are also taken into account, which occur for the electricity and grid-bound heat supply of the building sector in the energy industry, the share of the building sector in emissions is about twice as high. 

Germany therefore still has considerable savings potential when it comes to CO2 reduction in the building sector. 

This is also the view of the Minister for the environment Svenja Schulze. The current BMU report on German greenhouse gas emissions in 2019 shows a total release of 805 million tonnes of CO2. That is a decrease of about 54 million tons and thus 6.3% of the emissions compared to the previous year. The Federal Environment Minister sees the reasons for this decrease in the successful expansion of renewable energies and the shutdown of the first coal-fired power plants, among others. While she expressly praises the results in the energy industry, she still sees considerable potential in the transport and real estate sectors.  

By 2030 Germany wants to reduce its emissions by at least 55 percent according to the Climate Protection Act. This represents a huge opportunity for the real estate sector in particular: it can make a significant contribution to achieving climate protection targets and at the same time build a new profitable business model for itself. 

The solution is called tenant flow 

To explain „tenant flow“ in more detail, we take a look at the real estate industry, its situation on the energy market, the challenges it faces and what solutions exist for it. 

2. The decreasing feed-in tariff

Solar power in Germany is already a success story. Today, in 2020, more than 1.7 million PV systems will supply around 9% of the electricity produced in Germany – and the share of photovoltaics in electricity generation continues to rise. However, a look at the ownership structure of photovoltaic systems in Germany shows that the real estate sector (represented here proportionately by commercial enterprises) is lagging behind its potential. 

With a consistent development of available and so far unused (roof) areas, the real estate industry would raise the topic of solar power to the next level. However, the achievable yields of fully feeding PV systems are shrinking due to the falling feed-in tariffs, which is slowing down the investments of real estate companies in solar energy.  

The feed-in tariff for PV electricity is decreasing faster than for any other renewable energy source. Over the last 15 years, the feed-in tariff has fallen by approx. 80% for small-scale systems and 90% for medium-sized systems. The reasons for this are the declining state subsidies paid in the 1990s and early 2000s to promote solar energy as quickly as possible. Now the production of PV systems no longer needs to be subsidised to such an extent, as it is much more cost-effective than 20 years ago due to increased efficiency and cost reductions in production.  Due to the experience curve effects of the manufacturers, government subsidies have been steadily decreasing since 2014 and the energy market is facing falling feed-in tariffs.  

 [4] EEG remuneration for PV electricity after the date of commissioning of the power plant, average remuneration in the tenders of the Federal Network Agency, electricity prices and average remuneration for PV electricity

The energy market is changing. From summer 2020, the yield of a full-feed PV system will be between 3% and 3.5% and will tend to fall further. Compared with this classic grid-oriented business with falling revenues from full feed-in and rising electricity prices, a consumer/neighbourhood-oriented business with cheap and locally generated renewable energies will become increasingly profitable in the medium term. 

3. Tenant flow - the sustainable solution with higher profit

Tenant power is the answer to the question of how renewable energies can be integrated into the property portfolio in an economically profitable way. The own use, i.e. the marketing, of locally produced electricity to the customers of the real estate company (e.g. tenants) is becoming increasingly lucrative.  

Tenant electricity, if efficiently implemented, can generate a return that is approximately three times higher than that of a full-feed system.  

The real estate industry has additional income, as it now offers electricity in addition to heating and rental space. The value of the property increases sustainably by equipping it with innovative technology. Tenants receive their locally produced tenant electricity, which is not only sustainable but also cheaper compared to electricity from the public grid. They get a renewable energy source they can experience – a regional, green product. 

And last but not least, the environment benefits. Because it is profitable for the real estate industry to make the existing unused space available for the expansion of renewable energies, the share of renewable energies in the energy supply increases and there is an immediate positive effect on CO2 reduction. Tenant electricity is a win-win situation for all parties involved and a profitable opportunity for the building sector to make its contribution to achieving climate targets. 

The real estate sector already has the customer access necessary for tenant electricity. Current business models, such as offering other service contracts in addition to the rental contract, for example for service charges or a telecommunications service, have already proven their worth – and can even be expanded. Concluding an additional energy supply contract is easy and does not require any major additional sales effort. 

4. The "challenges" of tenant electricity projects

Now the question arises why not all property owners are yet implementing tenant power projects, even though the expected return is demonstrably higher. In our experience, this is related to two (supposed) problems. On the one hand, real estate companies fear a loss of the trade tax privilege due to the commissioning of a tenant electricity system. According to § 9 no. 1 sentence 2 GewStG, real estate companies save trade tax if they exclusively manage and use their own property. In theory, the additional turnover from the sale of electricity would jeopardise their trade tax privilege.  

Moreover, there is simply a fear of uncertainty. Power supply is a completely new and supposedly complex business field. Most housing companies have many years of expertise in the provision of rental space and heat, as well as the billing of the same. Entering the electricity business would be uncharted territory and so there is caution and restraint when it comes to setting up and commissioning a tenant electricity system. There are questions about the metering infrastructure and meter reading. How are the new, small-scale, decentralised processes recorded, billed and reported to the responsible authorities? 

The lack of energy-industry and tenant-electricity know-how combined with the fear of losing the trade tax privilege discourages many real estate companies from implementing tenant electricity. 

5. The solutions for the simple implementation of tenant flow

But of course, there are suitable solutions for these „challenges“. 

There are various ways for real estate companies to implement tenant electricity projects without risking their trade tax exemption at the same time. 

One possibility is cooperation with an energy supply company or an energy service provider. In this cooperative approach, the entire tenant electricity offer is implemented by a commissioned utility company. 

Alternatively, the real estate company can, of course, also carry out tenant electricity on its own by implementing the issue with a specially founded energy supply company. This subsidiary can operate the energy supply for its own property, as the trade tax is only incurred in the subsidiary.  

Since a possible „threatening trade tax loss“ deserves special attention, the upcoming blog post will focus on the legal and technical intricacies of the „challenges and solutions to the topic of tenant flow“. In a podcast, AMPEERS ENERGY co-founder Karsten Schmidt discusses all the questions that arise on the topic with energy law expert Peter Mussaeus of PwC Legal. 

 

Thus, the only remaining obstacle is the „uncharted territory“ in the energy industry from the point of view of the real estate industry. Many companies only see the complex and small-scale tasks in tenant electricity projects (such as balancing the quantities for the proof of origin, reporting electricity tax to the main customs office or controlling the quantities relevant to the EEG).  In order to ensure the economic efficiency of this small-scale task, it is necessary to deal with the individual specifics and take them into account in the calculation. Manual accounting, such as with MS Excel, is extremely time-consuming due to the small scale of the task. One could claim that a tenant electricity project is a microcosm of its own. 

6. Making tenant electricity projects possible

And this is exactly where we at AMPEERS ENERGY come in. 

Because we have a fully automated software solution, the AE Local Supplier, which not only makes the billing of tenant electricity projects scalable, but also supports all energy management processes end-to-end. It is the energy industry expertise that makes tenant electricity projects automated and easy to implement for everyone.  

The Local Supplier focuses on tenant electricity projects. It is individually adapted for the respective companies and is then able to implement the small-scale processes in all tenant electricity projects in a largely automated manner. 

The Local Supplier enables the customer to be guided through the topic of tenant electricity without having to know every last detail about it. It is easy to work with the user-friendly software and implement entire tenant electricity projects. The software takes over the complete administrative side of tenant electricity projects, e.g. change processes, balancing, billing of generation plants and end customers and also receivables management. 

Many companies have their own functioning inventory systems, such as accounting systems or CRM customer management systems for their customers‘ master data and are extremely reluctant to set up a parallel system. This is not necessary with our solution. We are open to the system and integrate ourselves as a plug-in to the existing systems, without wanting to replace them. 

This enables every real estate company to benefit from the advantages of tenant flow and to generate an attractive return on investment. 

Thanks to our network of partners and our energy expertise, we have an answer to all questions regarding infrastructure, software or financing and experts who can take care of the matter (all-round carefree service). 

From our point of view, the real estate industry is predestined to enter into the distribution of tenant power. If the huge potential is used intelligently, the real estate industry will not only have a new, lucrative business model, but it will also make a decisive contribution to advancing the energy turnaround and a greener future.

Let´s make decentralized business profitable!   

[1] https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/aktuelle-fakten-zur-photovoltaik-in-deutschland.pdf

[2] https://www.baulinks.de/webplugin/2010/1689.php4

[3] The concept states that the inflation-adjusted (real) unit costs fall constantly if the cumulative output (production quantity) increases. Typically, the costs decrease by 20 to 30% when the cumulative output quantity doubles.

[4] Source Fraunhofer ISE: https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/aktuelle-fakten-zur-photovoltaik-in-deutschland.pdf

STARTUP AMPEERS ENERGY WINS FRAUNHOFER FOUNDER PRIZE 2019 EN

AMPEERS ENERGY awarded the Fraunhofer Founder's Prize 2019: Start-up convinces with its simple, smart solutions for the decentralized energy turnaround

AMPEERS ENERGY wins the Fraunhofer Gründerpreis 2019, which is endowed with €5000. The start-up convinced the expert jury of the Fraunhofer-Gesellschaft and the Hightech-Gründerfonds with its cloud-based solution for the smart networking and systematic management of decentralized energy systems.

3 min. reading time

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by Dr. Karsten Schmidt,
Gerrit Ellerwald, Tobias Müller
, authors
Published on 19.02.2020

by Dr. Karsten Schmidt,
Gerrit Ellerwald, Tobias Müller
, authors
Published on 19.02.2020

CONTENT

AMPEERS ENERGY solves a basic problem of energy market transformation

In the jury’s statement, Thomas Doppelberger, head of Fraunhofer Venture, emphasized that the AMPEERS ENERGY team had solved a basic problem of the transformation of the energy market with Fraunhofer technology: „In a very short time, AMPEERS ENERGY has developed a high-tech application from applied research that not only represents a quantum leap in decentralized energy management for companies, but also turns the energy revolution into a business model for its customers.

Dr. Karsten Schmidt, CEO of AMPEERS ENERGY, is grateful for the start-up assistance provided by the Fraunhofer-Gesellschaft and adds: „With the competent and long-standing energy industry platform developed over many years, we can differentiate ourselves in the market in an excellent way right from the start. Equally exciting, however, is the future cooperation with Fraunhofer, which will enable us to continuously integrate further innovations into our solutions“.

Dr. Andreas Olmes, Principal at High-Tech Gründerfonds confirms: „Especially in the field of renewables, the networking of different energy sources and consumers is the key to success. This is exactly what AMPEERS ENERGY delivers“.

Because with the cloud-based software ecosystem from AMPEERS ENERGY it is possible to realize savings potential across all energy components of properties, from the solar system on the roof to the supply of the company’s own fleet of electric vehicles. This protects the environment and the wallets of local consumers. AMPEERS ENERGY uses an energy management platform developed at Fraunhofer IOSB-AST, among other things, to achieve this. The AI-based software automatically forecasts generation and consumption, performs subsequent optimization, and handles the complete processing and billing, including all energy market processes. A special feature is the cross-sectoral approach: The overall optimization includes electricity, heat and mobility.

For players in the energy industry such as energy service providers, e-fleet operators or housing companies, AMPEERS ENERGY’s customized SaaS solutions offer the opportunity for simple and cost-efficient entry into new business models for the decentralized energy turnaround.

Tenant power projects, for example, can realize cost advantages of up to 40% compared to existing solutions. E-vehicles can reduce operating costs by about 750€ per year compared to conventional diesel vehicles and for urban districts, savings of up to 20% are possible through the cross-sectoral optimization of energy supply.

AMPEERS ENERGY is a provider of SaaS solutions and enables decentralized business models

AMPEERS ENERGY is a partner of the energy and real estate industry as well as fleet operators on the way to sustainably profitable, decentralized business models. Up to now, offers relating to the topic of tenant power have only been economical in certain areas. AMPEERS ENERGY is changing that. With the cloud-based software solutions available, entry into tenant electricity, neighbourhood energy management and electromobility is simple and profitable.

As a spin-off of the Fraunhofer Gesellschaft, the start-up company has access to the latest technologies, which are made available to the energy and real estate industry and fleet operators by a team with many years of experience in the energy industry and agile software developers.

Startup AMPEERS ENERGY gewinnt Fraunhofer Gründerpreis 2019

AMPEERS ENERGY mit dem Fraunhofer Gründerpreis 2019 ausgezeichnet: Start-up überzeugt mit seinen einfachen, smarten Lösungen zur dezentralen Energiewende

AMPEERS ENERGY gewinnt den mit 5000€ dotierten Fraunhofer Gründerpreis 2019. Das Start-up überzeugte die mit Experten besetzte Jury der Fraunhofer-Gesellschaft und des Hightech-Gründerfonds mit seiner cloud-basierten Lösung für die smarte Vernetzung und das systematische Management dezentraler Energiesysteme.

3 Min. Lesedauer

3 Min. Lesedauer

von Dr. Karsten Schmidt,
 
Gerrit Ellerwald, Tobias Müller, Autoren
Erschienen am 19.02.2020

von Dr. Karsten Schmidt,
 
Gerrit Ellerwald, Tobias Müller, Autoren
Erschienen am 19.02.2020

INHALT

AMPEERS ENERGY löst ein Grundproblem der Transformation des Energiemarktes

In der Jury-Begründung betonte Thomas Doppelberger, Leiter von Fraunhofer Venture, dass das Team von AMPEERS ENERGY mit Fraunhofer-Technologie ein Grundproblem der Transformation des Energiemarktes gelöst habe: „AMPEERS ENERGY hat in sehr kurzer Zeit aus angewandter Forschung eine Hightech-Anwendung entwickelt, die für Unternehmen nicht nur einen Quantensprung des dezentralen Energiemanagements bedeutet, sondern aus der Energiewende ein Geschäftsmodell für ihre Kunden macht“.

Dr. Karsten Schmidt, CEO von AMPEERS ENERGY, ist dankbar für die Starthilfe der Fraunhofer-Gesellschaft und ergänzt: „Mit der kompetent und langjährig entwickelten energiewirtschaftlichen Plattform können wir uns im Markt von Beginn an hervorragend differenzieren. Ebenso spannend ist aber auch die zukünftige Kooperation mit Fraunhofer, die uns ermöglicht weitere Innovationen kontinuierlich in unsere Lösungen einzubinden.“

Dr. Andreas Olmes, Principal beim High-Tech Gründerfonds bestätigt: „Insbesondere bei den Renewables ist die Vernetzung der verschiedenen Energiequellen und -verbraucher der Schlüssel zum Erfolg. Genau dies liefert AMPEERS ENERGY.“

Denn mit dem cloudbasierten Software-Ökosystem von AMPEERS ENERGY ist es möglich, Einsparpotentiale über sämtliche Energiekomponenten von Liegenschaften zu realisieren, von der Solaranlage auf dem Dach bis zur Versorgung der eigenen E-Fahrzeugflotte. Das schont die Umwelt und den Geldbeutel der lokalen Verbraucher. AMPEERS ENERGY nutzt dafür unter anderem eine am Fraunhofer IOSB-AST entwickelte Energiemanagementplattform. Die KI-basierte Software übernimmt automatisiert die Prognose von Erzeugung und Verbrauch, die anschließende Optimierung sowie die vollständige Abwicklung und Abrechnung, inklusiver aller Energiemarktprozesse. Eine Besonderheit ist dabei der sektorenübergreifende Ansatz: Die Gesamtoptimierung bezieht Strom, Wärme und Mobilität mit ein.

Für die Akteure der Energiewirtschaft wie Energiedienstleister, E-Flottenbetreiber oder Wohnungsunternehmen bieten die passgenauen SaaS-Lösungen von AMPEERS ENERGY die Chance zum einfachen und kosteneffizienten Einstieg in neue Geschäftsmodelle der dezentralen Energiewende.

Mieterstromprojekte beispielsweise können Kostenvorteile von bis zu 40% gegenüber bestehenden Lösungen realisieren. E-Fahrzeuge können Betriebskosten um circa 750€ pro Jahr im Vergleich zu herkömmlichen Dieselfahrzeugen senken und bei Stadtquartieren ist durch die cross-sektorale Optimierung der Energieversorgung eine Einsparung um bis zu 20% möglich.

AMPEERS ENERGY ist Anbieter von SaaS-Lösungen und ermöglicht dezentrale Geschäftsmodelle

AMPEERS ENERGY ist Partner der Energie- und Immobilienwirtschaft sowie von Flottenbetreibern auf dem Weg in nachhaltig profitable, dezentrale Geschäftsmodelle. Bisher waren Angebote rund um das Thema Mieterstrom nur punktuell wirtschaftlich. Das ändert AMPEERS ENERGY. Mit den zur Verfügung stehenden, cloudbasierten Software-Lösungen ist der Einstieg in Mieterstrom, Quartiersenergiemanagement und Elektromobilität einfach und profitabel.

Als Spin-off der Fraunhofer Gesellschaft greift das Start-up hierfür auf neueste Technologien zu, die in einem Team mit langjähriger energiewirtschaftlicher Erfahrung und agilen Softwareentwicklern für die Energie- und Immobilienwirtschaft sowie Flottenbetreiber nutzbar gemacht werden.

#energiewendeeinfachmachen

Profitabel nachhaltig: AMPEERS ENERGY, Fraunhofer und Vonovia bringen die Energiewende ins Quartier!

Profitabel nachhaltig: AMPEERS ENERGY, Fraunhofer und Vonovia bringen die Energiewende ins Quartier!

Das Start-up AMPEERS ENERGY pilotiert in dem vom Land NRW geförderten Projekt ODH@Bochum-Weitmar das optimierte Laden von Elektrofahrzeugen im Quartierskontext. Mit der innovativen, cloudbasierten Software-Lösung von AMPEERS ENERGY können Mobilitätsanforderungen mit lokaler erneuerbarer Energieerzeugung intelligent kombiniert werden. In einem früheren Projekt konnte bereits gezeigt werden, dass so die Betriebskosten eines Flottenfahrzeugs mit 15.000 km Laufleistung um 750 Euro pro Jahr reduziert werden können – E-Mobilität wird wirtschaftlich!

3 Min. Lesedauer

3 Min. Lesedauer

von Dr. Karsten Schmidt, Autor
Erschienen am 17.01.2020

von Dr. Karsten Schmidt, Autor
Erschienen am 17.01.2020

INHALT

Pilotierung innovativer dezentraler Energiekonzepte – gefördert durch das Land NRW

Insbesondere im Immobilien- und Mobilitätssektor müssen die Potentiale der Energiewende schleunigst gehoben werden. Mit dieser Zielsetzung haben das Start-Up AMPEERS ENERGY, das Wohnungsunternehmen Vonovia und die Forschungsinstitute der Fraunhofer Gesellschaft (UMSICHT, FIT und IOSB) das Projekt ODH@Bochum-Weitmar gestartet. In dem vom Land NRW mit 6,2 Mio. Euro geförderte Vorhaben sollen in den kommenden drei Jahren innovative Geschäftsmodelle erprobt werden, die lokal erzeugte erneuerbare Energie so effizient wie möglich nutzen und die Sektoren Strom, Wärme und Mobilität im Quartier miteinander koppeln.

AMPEERS ENERGY hat es sich zum Ziel gesetzt, die Immobilienwirtschaft bei der Realisierung nachhaltig profitabler, dezentraler Geschäftsmodelle im Neubau wie auch in klassischen Bestandssiedlungen zu unterstützen. Hierzu stellt unser Unternehmen einfach zu integrierende, cloudbasierte Software-Lösungen zur Verfügung, die die energiewirtschaftlichen Herausforderungen eines Wohnungsunternehmens end-to-end unterstützen.“, erläutert Dr. Karsten Schmidt, Gründer und Geschäftsführer von AMPEERS ENERGY.

Kunden profitieren von neuen Dienstleistungsangeboten

Damit die lokal und nachhaltig erzeugte Energie so effizient wie möglich genutzt werden kann, werden die Sektoren Strom, Wärme und Mobilität im Quartier miteinander gekoppelt. Insgesamt soll ein vernetztes, dezentrales Versorgungssystem entstehen, das eine teilautarke Strom- und Wärmeversorgung im Quartier ermöglicht. „Natürlich geht es vor allem darum, Energie einzusparen bzw. sinnvoll zu nutzen, Einsparpotenziale aufzudecken und die Umwelt zu schonen“, sagt Tobias Hofmann von der Vonovia SE.

Ein intelligentes, selbstlernendes Energiemanagementsystem wird in dem Quartier in Bochum-Weitmar zukünftig dafür sorgen, dass die richtige Energie zur richtigen Zeit am richtigen Ort zur Verfügung steht – an E-Ladesäulen, als Haushaltsstrom bei den Quartiersbewohnern oder in Form von Wärme.

Ein wesentlicher Schwerpunkt des F&E-Projekts liegt auf der elektrischen Integration des Ladens von E-Fahrzeugen unterschiedlicher Nutzungsfälle (Car-Sharing, Handwerkerflotte, etc.). In diesem Zusammenhang wird AMPEERS ENERGY die KI-basierte Optimierungsfähigkeit von Flottenfahrzeugen mit seinem „AE Fleet Optimizer“ unter Beweis stellen. Das Ziel: Ein wirtschaftlich vorteilhafter Betrieb von E-Mobilität gegenüber fossil betriebenen Fahrzeugen infolge optimierter Quartiersintegration und intelligenter Ladesteuerung.

AMPEERS ENERGY ist Anbieter von SaaS-Lösungen zum Enabling dezentraler Geschäftsmodelle

AMPEERS ENERGY ist Partner der Energie- und Immobilienwirtschaft sowie von Flottenbetreibern auf dem Weg in nachhaltig profitable, dezentrale Geschäftsmodelle. Bisher waren Angebote rund um Quartiere und Elektromobilität nur punktuell wirtschaftlich. Das ändert AMPEERS ENERGY gemeinsam mit Partnern dieser Branchen! Mit den zur Verfügung stehenden, cloudbasierten Software-Lösungen ist der Einstieg in Mieterstrom, Quartiersenergiemanagement und Elektromobilität einfach und profitabel möglich.

Als Spin-Off der Fraunhofer Gesellschaft greift das Start-Up hierfür auf neueste Technologien zu, die in einem Team mit langjähriger energiewirtschaftlicher Erfahrung und agilen Softwareentwicklern für die Energie- und Immobilienwirtschaft sowie Flottenbetreiber nutzbar gemacht werden.

#energiewendeeinfachmachen

Profitabel nachhaltig: AMPEERS ENERGY und EEG Energie-Einkaufs- und Service GmbH bieten gemeinsam Mieterstrom-as-a-Service für Stadtwerke an!

Profitabel nachhaltig: AMPEERS ENERGY und die EEG Energie-Einkaufs- und Service GmbH bieten gemeinsam Mieterstrom-as-a-Service für Stadtwerke an!

Das Start-Up AMPEERS ENERGYund die EEG Energie-Einkaufs- und Service GmbH schließen eine Kooperation und bieten eine „Mieterstrom-as-a-Service“ Dienstleistung für Stadtwerke an. Mit der innovativen White Label-Lösung steht den Stadtwerkekunden der EEG endlich eine rundum sorglose Lösung zur Realisierung von Mieterstromprojekten zur Verfügung: Mieterstrom wird einfach und wirtschaftlich.

3 Min. Lesedauer

3 Min. Lesedauer

von Dr. Karsten Schmidt, Autor
Erschienen am 03.02.2020

von Dr. Karsten Schmidt, Autor
Erschienen am 03.02.2020

INHALT

Steigende Attraktivität von Mieterstromprojekten

„Unter Renditegesichtspunkten wird die Umsetzung neuer Geschäftsmodelle wie Mieterstrom im Lauf des Jahres 2020 rasant zunehmen“, so die Prognose von Karsten Schmidt, Geschäftsführer und Gründer von AMPEERS ENERGY, einem Spin-Off der Fraunhofer Gesellschaft. Wesentlicher Grund für die wachsenden Aktivitäten in diesem Bereich liegen zum einen in der sinkenden Vergütung für die Netzeinspeisung aus neu errichteten Photovoltaikanlagen und zum anderen in der Verfügbarkeit einer digitalen Lösung zur einfachen Realisierbarkeit solcher Geschäftsmodelle.

Insbesondere die geringen Einstiegshürden der angebotenen Lösung, die auch im Markendesign anpassbar ist, ermöglichen eine wirtschaftlich attraktive und praktisch risikofreie Umsetzung. In diesem Zusammenhang seien etwa die geringen Initialisierungskosten und das voll integrierte energiewirtschaftliche Know-how genannt, mit dem die komplexe Mieterstromregulierungen komplett abgedeckt wird. Zudem lässt sich die Lösung in kürzester Zeit über Schnittstellen an die bestehenden Prozesse eines Stadtwerks anbinden, ohne tief in die bestehende IT einzugreifen.

Energiedienstleister heben Synergiepotentiale

Speziell für kleine und mittlere Stadtwerke ist es eine enorme Herausforderung, das zumeist kleinteilige, dezentrale Geschäft ohne aufwändigen Kompetenzaufbau wirtschaftlich tragfähig zu erschließen. Vor diesem Hintergrund scheitern bereits die meisten sinnvollen Mieterstromprojekte in der Konzeptphase. Marc Wiederhold, Geschäftsführer der EEG Energie-Einkaufs- und Service GmbH möchte seine Stadtwerkekunden bei der wirtschaftlich erfolgreichen Umsetzung der dezentralen Energiewende genau hier unterstützen. Als Energiedienstleister für kleine und mittlere Stadtwerke nimmt die EEG die erfolgsnotwendige Rolle der Plattform ein und hebt konsequent die übergreifenden Synergiepotentiale. „Damit können auch kleinteilige, dezentrale Geschäftsmodelle für die Kunden der EEG profitabel umgesetzt werden“, sagen Wiederhold und Schmidt und laden alle Stadtwerke zur Zusammenarbeit ein.

Energiedienstleister heben Synergiepotentiale

AMPEERS ENERGY ist Partner der Energie- und Immobilienwirtschaft sowie von Flottenbetreibern auf dem Weg in nachhaltig profitable, dezentrale Geschäftsmodelle. Bisher waren Angebote rund um das Thema Mieterstrom nur punktuell wirtschaftlich. Das ändert AMPEERS ENERGY gemeinsam mit Partnern wie der EEG. Mit den zur Verfügung stehenden, cloudbasierten Software-Lösungen ist der Einstieg in Mieterstrom, Quartiersenergiemanagement und Elektromobilität einfach und profitabel möglich.

Als Spin-off der Fraunhofer Gesellschaft greift das Start-up hierfür auf neueste Technologien zu, die in einem Team mit langjähriger energiewirtschaftlicher Erfahrung und agilen Softwareentwicklern für die Energie- und Immobilienwirtschaft sowie Flottenbetreiber nutzbar gemacht werden.

#energiewendeeinfachmachen

Profitably sustainable: AMPEERS ENERGY and EEG Energie-Einkaufs- und Service GmbH jointly offer tenant electricity as a service for public utilities! EN

Profitably sustainable: AMPEERS ENERGY and EEG Energie-Einkaufs- und Service GmbH jointly offer tenant electricity as a service for public utilities!

The start-up company AMPEERS ENERGY and EEG Energie-Einkaufs- und Service GmbH enter into a cooperation agreement and offer a „tenant electricity as a service“ service for municipal utilities. With the innovative white label solution, EEG’s municipal utility customers finally have a completely carefree solution for the realization of tenant electricity projects: Tenant flow becomes simple and economical.

3 min. reading time

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by Dr. Karsten Schmidt, author
Published on 03.02.2020

by Dr. Karsten Schmidt, author
Published on 03.02.2020

INHALT

Increasing attractiveness of tenant electricity projects

„From a yield point of view, the implementation of new business models such as tenant flow will increase rapidly in the course of 2020“, is the forecast of Karsten Schmidt, Managing Director and founder of AMPEERS ENERGY, a spin-off of the Fraunhofer Gesellschaft. The main reason for the growing activities in this area is, on the one hand, the decreasing remuneration for grid feed-in from newly erected photovoltaic plants and, on the other hand, the availability of a digital solution for the easy implementation of such business models.

In particular, the low entry hurdles of the solution offered, which can also be adapted in terms of brand design, enable an economically attractive and practically risk-free implementation. In this context, the low initialization costs and the fully integrated energy industry know-how, with which the complex tenant electricity regulations are completely covered, should be mentioned. In addition, the solution can be connected to the existing processes of a municipal utility company in the shortest possible time via interfaces without having to intervene deeply in the existing IT.

Energy service providers leverage synergy potentials

Especially for small and medium-sized municipal utilities, it is an enormous challenge to develop the mostly small-scale, decentralised business in an economically viable manner without the need for costly and time-consuming development of expertise. Against this background, most sensible tenant electricity projects fail in the concept phase. Marc Wiederhold, Managing Director of EEG Energie-Einkaufs- and Service GmbH, would like to support his municipal utility customers in the economically successful implementation of the decentralised energy turnaround precisely here. As an energy service provider for small and medium-sized municipal utilities, EEG takes on the essential role of a platform for success and consistently exploits the overarching synergy potential. „This means that even small-scale, decentralised business models can be implemented profitably for EEG customers,“ say Wiederhold and Schmidt, inviting all municipal utilities to cooperate.

AMPEERS ENERGY is a provider of SaaS solutions and enables decentralized business models

AMPEERS ENERGY is a partner of the energy and real estate industry as well as fleet operators on the way to sustainably profitable, decentralized business models. Up to now, offers relating to the topic of tenant power have only been economical in certain areas. AMPEERS ENERGY is changing this together with partners like the EEG. With the available cloud-based software solutions, the entry into tenant electricity, neighbourhood energy management and electromobility is easy and profitable.

As a spin-off of the Fraunhofer Gesellschaft, the start-up company has access to the latest technologies, which are made available to the energy and real estate industry and fleet operators by a team with many years of experience in the energy industry and agile software developers.

Profitably sustainable: AMPEERS ENERGY, Fraunhofer and Vonovia bring the energy turnaround to the neighborhood! EN

Profitably sustainable: AMPEERS ENERGY, Fraunhofer and Vonovia bring the energy turnaround to the district!

The start-up AMPEERS ENERGY is piloting the optimized charging of electric vehicles in the neighborhood context in the ODH@Bochum-Weitmar project sponsored by the state of NRW. With the innovative, cloud-based software solution from AMPEERS ENERGY, mobility requirements can be intelligently combined with local renewable energy generation. In an earlier project it could already be shown that the operating costs of a fleet vehicle with 15,000 km mileage can be reduced by 750 euros per year – e-mobility becomes economical!

3 min. reading time

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by Dr. Karsten Schmidt, author
Published on 17.01.2020

by Dr. Karsten Schmidt, author
Published on 17.01.2020

CONTENT

Pilot testing of innovative decentralised energy concepts - funded by the State of NRW

In the real estate and mobility sector in particular, the potential of energy system transformation must be exploited as quickly as possible. With this goal in mind, the start-up AMPEERS ENERGY, the housing company Vonovia and the research institutes of the Fraunhofer Gesellschaft (UMSICHT, FIT and IOSB) have launched the ODH@Bochum-Weitmar project. In the project, which is supported by the state of NRW with 6.2 million euros, innovative business models are to be tested over the next three years, which use locally generated renewable energy as efficiently as possible and combine the sectors of electricity, heat and mobility in the neighbourhood.

AMPEERS ENERGY has set itself the goal of supporting the real estate industry in the realization of sustainably profitable, decentralized business models in new construction as well as in classic existing housing estates. To this end, our company provides easy-to-integrate, cloud-based software solutions that provide end-to-end support for the energy industry challenges of a housing company,“ explains Dr. Karsten Schmidt, founder and managing director of AMPEERS ENERGY.

Customers benefit from new service offerings

To ensure that locally and sustainably generated energy can be used as efficiently as possible, the electricity, heating and mobility sectors in the neighbourhood are linked together. The overall aim is to create a networked, decentralized supply system that will enable a partially self-sufficient supply of electricity and heat in the neighborhood. „Of course, the main aim is to save energy or use it sensibly, to uncover savings potential and to protect the environment,“ says Tobias Hofmann of Vonovia SE.

In the future, an intelligent, self-learning energy management system will ensure that the right energy is available at the right time and in the right place in the Bochum-Weitmar quarter – at electric charging points, as household electricity for the quarter’s residents or in the form of heat.

A major focus of the R&D project is the electrical integration of charging for e-vehicles of different uses (car sharing, craftsmen’s fleet, etc.). In this context AMPEERS ENERGY will demonstrate the AI-based optimization capability of fleet vehicles with its „AE Fleet Optimizer“. The goal: an economically advantageous operation of e-mobility compared to fossil-fuelled vehicles as a result of optimized neighbourhood integration and intelligent charge control.

AMPEERS ENERGY is a provider of SaaS solutions for enabling decentralized business models

AMPEERS ENERGY is a partner of the energy and real estate industry as well as fleet operators on the way to sustainably profitable, decentralized business models. Until now, offers relating to residential areas and electromobility have only been economical in certain areas. AMPEERS ENERGY is changing this together with partners in these sectors! With the available cloud-based software solutions, the entry into tenant electricity, neighborhood energy management and electromobility is easy and profitable.

As a spin-off of the Fraunhofer Gesellschaft, the start-up has access to the latest technologies, which are made available to the energy and real estate industry and fleet operators by a team with many years of experience in the energy industry and agile software developers.

Done BREMER PILOT PROJECT WORTH €30,000 GOES TO AMPEERS ENERGY, WINNER OF THE POWER PLANT PITCH „INFRASTRUCTURE FOR THE CITIES OF TOMORROW“ EN

BREMER PILOT PROJECT WORTH 30.000€ GOES TO AMPEERS ENERGY, WINNER OF THE KRAFTWERK PITCH
"INFRASTRUCTURE FOR TOMORROW'S CITIES"

1 min. reading time

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by Tobias Müller, author
Published on 20.12.2020

by Tobias Müller, author
Published on 20.12.2020

kraftwerk, City Accelerator Bremen was created to develop concepts for the cities of tomorrow with strong ideas. The network of experts from various disciplines offers consultants, project managers, programmers and engineers the opportunity to exchange knowledge and work together on new solutions for today’s and future challenges. The main topics are Industry 4.0, Energy, Mobility, as well as Waste Management and Recycling.

On November 26, 2019, nine startups, including AMPEERS ENERGY, were selected from a number of candidates to present their contributions to the „infrastructure of tomorrow“ and to pitch in front of a jury consisting of the managing directors of Bremen-based swb AG.

We are proud that AMPEERS ENERGY, represented by Tobias Müller and Dr. Jörg Kruhl, were able to convince the jury with their service offering. The holistic optimization of energy systems, from local generation management to the controlled charging of electric vehicle fleets, in combination with the modular service catalogue, ensured victory in the „Energy Management“ category.

Profitable sustainability: Fraunhofer spin-off makes energy system transformation a business model EN

Profitable sustainable: Fraunhofer spin-off makes energy system transformation a business model

The start-up AMPEERS ENERGY provides a cloud-based software ecosystem with which companies can exploit the economic and ecological potential of the energy revolution.

2 min. reading time

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By Dr. Karsten Schmidt,
 Gerrit Ellerwald, Tobias Müller
, authors
Published on 01.08.2019

By Dr. Karsten Schmidt,
 Gerrit Ellerwald, Tobias Müller
, authors
Published on 01.08.2019

CONTENT

A new player for enabling decentralized business models

On May 2, 2019, the Fraunhofer spin-off AMPEERS ENERGY was founded in Munich. The founding team, consisting of Gerrit Ellerwald, Tobias Müller and Dr. Karsten Schmidt, implements the decentralized energy revolution as a profitable business model for companies with its software solutions. The software solutions offered are based on the long-established EMS-EDM PROPHET® software developed by Fraunhofer IOSB-AST and range from neighbourhood energy management and a tenant flow application to the controlled charging of commercial e-vehicle fleets. The fact that AMPEERS ENERGY’s business idea is falling on fertile ground is demonstrated by the seed financing round concluded in June, in which a 7-digit amount was achieved. Among the investors are the Fraunhofer-Gesellschaft, the Jost Group of Companies as well as a number of experienced business angels from the energy industry, such as Prof. Dr. Mike de Saldanha, Peter Mussaeus, Peter Beyer, Dr. Volker Breisig, Andreas Steck and Dr. Moritz Pöschke. The use of the funds will flow into the further development of the products and market entry.

Customers benefit from simplification and cost reduction

What distinguishes AMPEERS ENERGY from other competitors is the holistic approach of the software solution – from forecasting to optimization and billing, and that across all sectors. Both established and new players in various sectors can thus manage all their energy-related activities in the neighbourhood – without the need for costly and time-consuming know-how development and, what’s more, profitably. The AI-based software automatically forecasts generation and consumption, performs the subsequent optimisation and the complete processing (including all energy market processes) and billing. This results in financial advantages in the implementation of tenant electricity projects of 40% compared to existing software solutions. The use of e-vehicles is possible at € 5 ct/km lower operating costs compared to conventional diesel vehicles and energy costs in the neighbourhood can be reduced by up to 20% through cross sectoral optimisation.

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