Wie wir Ihnen unsere Softwarelösungen bereitstellen?
– Schnell und einfach!

Intuitives Vorgehen und Kundenorientierung begeistert unsere Kunden und Partner.

5 Min. Lesedauer

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von Dr. Karsten Schmidt, Autor
Erschienen am 21.08.2020

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Erschienen am 21.08.2020

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Viele Kunden haben grundsätzlich eine gewisse Skepsis bezüglich neuer Software.
Genauer gesagt, sie haben Angst davor, dass erneuerbare Energiekonzepte nur realisiert werden können, indem ihre bisherigen Bestandssysteme durch neue, komplexe Softwaresysteme ersetzt werden. Vor ihrem inneren Auge spielen sich Schreckensszenarien von monatelang andauernden Implementierungsprojekten und Chaos in den Bestandssystemen ab.

Im nachfolgenden Beitrag wollen wir, am Beispiel unseres AE Local Supplier, diese Bedenken ausräumen. In aller Kürze erläutern wir, wie unser Produkt bereits nach 8 Wochen voll funktionsfähig für Sie bereitsteht. Die Vorzüge unserer Softwarelösungen liegen nicht nur in der intuitiven Bedienbarkeit, sondern auch in der einfachen Einbindung und Inbetriebnahme.

Für unsere Kunden bedeutet das im Klartext:

• Keine aufwendigen Implementierungsprozesse

• Kein zwangsläufiger Ersatz von Bestandssystemen

• Kein großer Abstimmungsaufwand, da wir den Großteil der notwendigen Aufgaben für die Inbetriebnahme übernehmen

Unsere Software macht es einfach, erneuerbare Energiekonzepte zu realisieren. Und dank der für Sie stressfreien Integration in etwaig bestehende Systeme ist die Software auch schnellstmöglich einsatzfähig.

Um zu zeigen, wie genau der Onboarding-Prozess neuer Kunden nach Vertragsabschluss abläuft und wie die Software bereitgestellt wird, beantworten wir nachfolgend die am häufigsten gestellten Fragen rund um das Thema der Implementierung.

1. Wie ist der Ablauf der Implementierung?

Nach Vertragsabschluss setzen wir Hand in Hand mit dem Kunden einen Projektplan auf. Dieser ist beim AE Local Supplier weitgehend standardisiert und verläuft in vier Phasen.

1. Die Initialisierung
Im Starttermin (der in Coronazeiten auch problemlos digital stattfinden kann) erläutern wir allen Beteiligten das komplette Projekt in einem Workshop. Wir finalisieren den Projektplan und klären ab, wann das Produkt startbereit sein soll und welche konkreten Schritte dahingehend noch bearbeitet werden müssen. In der Regel dauert dieser Workshop ca. 2 Stunden.

Anschließend spezifizieren wir je nach Kundenanforderungen den Umfang, der von uns erbrachten Leistung. Einerseits richten wir uns dabei nach der gegebenen Infrastruktur (z. B. „Welches Buchhaltungssystem ist im Einsatz?“ oder „Wie sehen die Datenpfade aus?“ etc.) bzw. andererseits nach dem optimalen Leistungsumfang für den Kunden (z.B. „Gibt es ein funktionierendes Buchhaltungssystem?“ oder „Soll die Buchhaltung über unser softwareinternes Abrechnungssystem erfolgen?“). Letztendlich wird individuell abgestimmt, welchen Leistungsumfang der AE Local Supplier bereitstellen soll, da dieser durch seinen modularen Aufbau entsprechend angepasst werden kann.
Der besprochene Leistungsumfang wird in einem schmalen Pflichtenheft dokumentiert.

2. Die Umsetzung

Dann geht es bereits an die Umsetzung der kundenspezifischen Schnittstellen und der Templates. Unter anderem werden CI, Logo und Textbausteine in (Mieterstrom-)Rechnungen, Kündigungen, Lieferbestätigungen und andere Kundendokumente integriert, sodass unsere Vorlagen in Schrift, Form und Farbe an den jeweiligen Kunden angepasst sind.

3. Die Datenmigration
Im dritten Schritt setzen wir einen Kundenmandanten in unserem System auf, sodass der Kunde seinen eigenen Workspace in unserer Software hat. Gegebenenfalls werden Daten aus vorhandenen Mieterstromprojekten in unsere Software migriert. Im Standardfall werden Formate, sogenannte Wechsellisten, ausgefüllt, die dann den Datenexport (Kundenanlage, Tarife, Zähler von Kunden bzw. Erzeugern) aus bisherigen Systemen oder Excellisten in den AE Local Supplier gewährleisten. Der Kunde kann nun natürlich auch neue Kundenanlagen, sowie sämtliche weitere Daten (z.B. Kunden und Tarife) direkt im AE Local Supplier anlegen und bearbeiten.
Nach der Erstbeladung des Systems können dann auch die Schnittstellen, die in Phase 2 umgesetzt wurden, getestet werden.

4. GO-LIVE
Nach der finalen Phase kann die Software als Cloudanwendung vollständig vom Kunden genutzt werden. In einem abschließenden Schulungstermin werden alle Nutzer durch die kundenspezifische Software geführt. Dank der einfachen Bedienoberfläche und den intuitiven Handlungsabläufen geht das sehr schnell und bietet Gelegenheit letzte Fragen zu klären.

B. Wie lange dauert der Prozess, bzw. wie viele gemeinsame Workshops gibt es?

Zwischen dem Starttermin und der Bereitstellung eines funktionsfähigen Systems vergehen aufgrund der notwendigen Abstimmungen ca. acht Wochen. Die tatsächlichen Arbeiten können auch in kürzerer Zeit geleistet werden, doch da von Woche zu Woche verschiedene Daten von Kundenseite bereitgestellt werden müssen, geben 8 Wochen einen guten Richtwert für einen effizienten, zügigen Ablauf.

Es gibt zwei Workshops, am Anfang und am Ende dieser zwei Monate. Danach hat der geschulte Kunde ein funktionsfähiges System – bereit zur täglichen Benutzung.

C. Wie sieht die Begleitung durch Ampeers Energy im anfänglichen Betrieb aus?

Während der Implementierungsphase stehen wir im wöchentlichen Austausch, um die nächsten Arbeitsschritte zu koordinieren. Nach der Bereitstellung und dem GO-LIVE unserer Software sind wir nicht mehr in die täglichen Prozesse involviert. Die Arbeit mit der Software ist nach den Workshops einfach und selbsterklärend, sodass auch kein Bedarf an unserer fortwährenden Mithilfe besteht.
Kunden aus der Immobilienwirtschaft, die zum ersten Mal Mieterstromprojekte umsetzen, begleiten wir bei Bedarf anfangs auch für einen längeren Zeitraum, um als energiewirtschaftliche Experten beratend zur Seite zu stehen. Aufgrund der energiewirtschaftlichen Kompetenz, die in unserer Software steckt, sind aber auch Energie-unerfahrene Kunden bald sicher im täglichen Umgang.

Selbstverständlich stehen wir allen Kunden für Fragen und Support über unsere Hotline zur Verfügung. An unserer Softwarelösungen arbeiten wir auch mit Fraunhofer stetig weiter und lassen neueste Erkenntnisse des Energiemarktes einfließen, um den neuesten Stand der Technik zu gewährleisten und die aktuellen Anforderungen des Marktes zu erfüllen.

D. Wer ist im Unternehmen mit einzubinden?

Für die Umsetzung des Projektes ist es sinnvoll einen energiewirtschaftlichen Experten, der die Mieterstromprojekte bewirtschaftet, sowie einen Kundenmanager aus der Buchhaltung einzubinden. Je nachdem, wie die Schnittstellen gestaltet werden, ist auch ein Mitarbeiter der IT-Abteilung in den Workshops einzubinden.

Darüber hinaus empfehlen wir auf Kundenseite einen Projektmanager zu installieren, der während der Implementierungsphase intern alle Beteiligten im Unternehmen zusammenführt bzw. koordiniert.

E. Was ist mit den Bestandsdaten?

Für den Fall, dass der Kunde bereits Mieterstromprojekte realisiert, überführen wir diese Bestandsdaten in unser System. Wie schnell diese Migration umgesetzt werden kann, hängt von der Datenqualität ab. Bei der Übertragung in unsere Software offenbaren sich manchmal Datenschiefstände (z.B. aufgrund manuell geführter Excellisten), die nach Rücksprache ausgeräumt werden müssen.

Für den Fall, dass bislang keine Mieterstromprojekte existieren, können neue Projekte direkt im AE Local Supplier angelegt werden. Auch wenn noch keine Mieterstromverträge abgeschlossen wurden, können z.B. bereits Zählerdaten der Immobilie erfasst werden.

F. Was ist mit den Bestandssystemen? Wie sehen die Schnittstellen aus?

Es ist unser Leitgedanke, dass wir funktionierende Bestandssysteme nicht ersetzen, sondern eine einfache Lösung, quasi ein Plug-in, für die Umsetzung neuer Mieterstromprojekte bieten. Grundsätzlich können wir dazu alle Bestandssysteme (meist CRM-/ ERP-Systeme) in unser Energiedatenmanagement einbinden. Der Austausch von Daten erfolgt über eine dateibasierte CSV-Schnittstelle oder eine REST-API.

Wenn der Kunde also mit seinem bestehenden Bestandssystem zur Stammdatenverwaltung beziehungsweise zur Buchhaltung und Abrechnung zufrieden ist, können wir über die Schnittstellen alle relevanten Daten ziehen, ohne dieses System zu beeinträchtigen.

Alternativ kann, wenn keine Bestandssysteme vorhanden sind, das gesamte Mieterstromprojekt im AE Local Supplier angelegt und dort gemanagt werden.

Ebenso ist es möglich, dass man auch funktionierende Teilaspekte der bestehenden Systeme nutzt und so z.B. die Abrechnung noch über das bewährte ERP-System laufen lässt. Man wägt zusammen ab, was die Bestandssysteme bereits erfolgreich abdecken und dann wird individuell der Leistungsumfang des AE Local Supplier angepasst.

G. Kundenfeedback

Um zu verdeutlichen, dass dies keine leeren Versprechungen sind, sondern die Einfachheit und Nutzerfreundlichkeit in Implementierung und Anwendung unsere Kunden begeistern, möchten wir Herrn Malte Künzer von Solarimo für uns sprechen lassen und hoffen, dass wir auch Sie bald selbst von unserem Team und unseren Softwarelösungen überzeugen können.

Malte Künzer, Mitgründer, Managing Director bei der Solarimo GmbH

“Die Implementierung des Local Supplier in unsere Systeme war ein wirklich klarer und angenehmer Prozess. Es ging zügig voran und auch im Prozess selbst ging AMPEERS ENERGY auf unsere Anforderungen mit ein.
Das Ergebnis spricht für sich – die Software ist nutzerfreundlich und das alltägliche Arbeiten mit Mieterstrom wird uns enorm erleichtert.“